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ASRC - Advanced Simulated Radar Client Ein Radarclient, der reale amerikanische ATC-Konsolen simuliert

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Alt 2003-01-11, 20:27   #1 (permalink)
 
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Standard FAQ - Bedienungskonzept (ASEL)

Das etwas eigenwillige Bedienungskonzept des ASRC (wenn man es denn so nennen kann *g*) dürfte sicherlich dem ein oder anderen Umsteiger von Pro Controller starke Kopfschmerzen und verknotete Finger bereiten ;-) Darum möchte ich hiermit einmal versuchen, die grundsätzlichen Funktionsweisen der diversen Tasten (ASEL, ENTER, F-Tasten, etc.) zu erklären. Die Arbeitsweise von CSEL sowie die Chat-Funktionen werden in einer getrennten FAQ behandelt.


Der Grossteil der ASRC-Bedienung spielt sich ausschliesslich in der Text-Eingabezeile am unteren Bildschirmrand ab, wobei die einzelnen Funktion über Punktbefehle aufgerufen werden. Die komplette Übersicht aller Befehle gibt es im ASRC-Manual, darum hier nur ein paar Beispiele: ".QP" steuert die Darstellung und Position des Datablocks, mit ".SS" lässt sich ein Flightstrip anzeigen oder schliessen, und mit ".QX" kann man einen Handoff einleiten.

Wenn man nun eine Funktion anweden möchte, dann geschieht dies immer nach dem gleichen Schema: zuerst wählt man aus was man tun möchte, und danach wählt man aus für welchen Flieger diese Aktion durchgeführt werden soll. Sowohl für die Auswahl der Funktion als auch für die Auswahl des Fliegers stehen einem dabei mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Bei der Auswahl der ASRC-Funktion kann man entweder direkt den entsprechenden Punktbefehl eingeben (dazu empfiehlt es sich die Quick Reference Card auszudrucken, die dem Manual beiliegt), oder aber man drückt die entsprechende F-Taste. Da es mehr Punktbefehle gibt als F-Tasten kommt man nicht um das Lernen einiger Befehle herum, z. B. ist das Editieren eines Flugplanes alleine mit den F-Tasten nicht möglich.

Wichtig ist nun, dass die F-Tasten nicht so funktionieren, wie man es von anderen Windows-Anwendungen gewohnt ist (F-Taste drücken -> Aktion wird ausgeführt). Vielmehr dienen die Tasten nur als Tastatur-Macro für die verschiedenen Punktbefehle, d. h. wenn man z. B. F1 drückt, dann hat dies nicht gleich eine Auswirkung auf den Datablock zur Folge, sondern es erscheint lediglich ".QP" in der Eingabezeile.

Wenn man nun den gewünschten Befehl eingegeben hat, dann gibt es mehrere Möglichkeit, diese Aktion einem Flugzeug zuzuweisen:

Callsign
Am Ende des Befehls kann man z. B. einfach das komplette Callsign eines Piloten eingeben, und die Eingabe mit <ENTER> abschliessen. ".QP DLH4711 <ENTER>" öffnet bzw. schliesst den Datablock von DLH4711, mit ".QZ 240 CFG825 <ENTER>" kann man den Cruising-Level von CFG825 auf FL240 setzen. Wichtig ist hierbei wie schon gesagt, dass das komplette Callsign eingegeben wird.

Aircraft-ID
Jedem dargestellten Flieger wird durch ASRC eine eindeutige Aircraft- bzw. Track-ID zugewiesen. Diese wird im DSR-Modus bei geöffnetem Datablock unten links angezeigt. Diese ID lässt sich nun genau wie das Callsign eines Fliegers verwenden. Nehmen wir an die ID von EWG530 ist 753, dann kann mit ".QB 753 <ENTER>" ein neuer Squawk-Code zugewiesen werden (alternativ zu .QB kann man auch F9 drücken), und mit ".QX(F4) FC 753 <ENTER>" kann man einen Handoff zum Controller mit der ID "FC" einleiten.

Mausklick
Diese Methode eignet sich besonders um z. B. den Datablock eines Fliegers zu öffnen, dessen Callsign und ID man noch nicht kennt. Dazu gibt man ".QP" ein (oder drückt F1) und klickt anschliessend mit der Maus auf den gewünschten Flieger. Wenn man nur den Flugplan sehen möchte, dann geht das mit ".SS(F6) <Mausklick auf den Flieger>". Dabei wird der Flieger auch gleichzeitig selektiert - mehr dazu gleich.

ASEL
Der Aircraft Select Key (siehe FAQ - Grundkonfiguration) hat gleich eine doppelte Funktion. Zum einen kann man damit Flieger selektieren, ohne eine Aktion auszuführen, und zum anderen kann man damit eine Funktion auf den aktuell selektierten Flieger anwenden (hört sich komplizierter an als es ist *g*).

Das Selektieren von Flugzeugen funktioniert im Prinzip genau wie mit dem Pro Controller. Man gibt einen eindeutigen Teil des Callsigns ein und drückt dann die definierte ASEL-Taste. Im Gegensatz zu Pro Controller ändert sich nun allerdings nicht die Farbe des Fliegers, sondern es wird lediglich sein Callsign über der Eingabezeile angezeigt, gefolgt von einem "<---". Alternativ zum Callsign kann man auch den Buchstaben aus der Arrival-, Departure- oder Request-Liste eingeben, oder man kann den Flieger auch einfach mit der Maus anklicken, dabei wird er ebenfalls selektiert.

Wenn man nun einen Flieger selektiert hat, dann macht es natürlich keinen Sinn, bei der Benutzung einer ASRC-Funktion noch einmal das komplette Callsign oder die Aircraft-ID einzugeben. Das braucht man auch nicht, denn auch hier hilft ASEL :-) Um z. B. den Flugplan des gerade selektierten Fliegers anzuzeigen muss man nur ".SS <ASEL>" bzw. "F6 <ASEL>" eingeben.

Anderes Beispiel: man möchte von einem Flugzeug den Datablock öffnen und sich danach seinen Flugplan anschauen. Das Callsign ist unbekannt. Also drückt man zuerst F1 bzw. gibt ".QP" ein und klickt anschliessend mit der Maus auf den Flieger. Dabei wird nun der Datablock geöffnet, und das Flugzeug wird automatisch selektiert. Zum Anzeigen des Flugplanes genügt nun ein ".SS (oder F6) <ASEL>".

Schliesslich kann es auch noch vorkommen, dass man ein Flugzeug deselektieren möchte, z. B. um seinen Arbeitsplatz aufzuräumen, wenn man gerade keinen Flieger mehr im Sektor hat. Das geht ganz einfach mit der Escape-Taste. Diese löscht übrigens auch die Eingabezeile, wenn es denn mal sein muss ;-)


Zu guter letzt gibt es auch noch eine Ladung Punktbefehle, die man zwar mit <ENTER> abschliesst, davor aber kein Callsign und auch keine Flugzeug-ID eingeben muss. Die Rede ist von den Befehlen um einen Flugplan zu editieren. Diese Befehle funktionieren nur, wenn der entsprechende Flugplan zuvor mit "F6" bzw. ".SS" geöffnet wurde. Da durch den Flugplan natürlich auch das dazugehörige Flugzeug festgelegt ist, muss man dieses nicht erneut eingeben:

".am typ T/B734/W <ENTER>" ändert den Flugzeug-Typ auf eine Boeing 737-400 inklusive TCAS und RVSM-Zulassung. ".am rte MIQ4N.MIQ <ENTER>" ändert die Departure-Route auf MIQ4N. Alle diese Befehle funktionieren unabhängig vom gerade selektierten Flugzeug, da lediglich der geöffnete Flugplan entscheidend ist.


So - das war es dann auch schon wieder ;-) In der nächsten FAQ geht es um die Verwendung von CSEL sowie die diversen Chat-Funktion. Fragen und sonstige Kommentare bitte wie immer als Antwort auf diesen Beitrag posten.
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Christoph Winkler
Christoph Winkler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 2003-01-11, 20:45   #2 (permalink)
 
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Jo gleich ne Frage:

Hatte grad ein Aircraft auf dem Airport mit Squawk auf stand by. Dieses Aircraft konnte ich nicht selektieren. Wie kann ich dann per text mit ihm Kontakt aufnehmen?
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Dieter

Dieter Brugger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 2003-01-11, 21:23   #3 (permalink)
 
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Welche Selektierungs-Methoden hast du ausprobiert? Sobald sich der Pilot bei der meldet solltest Du einen Teil vom Callsign eingeben können und dann mit ASEL den Flieger auswählen. Wenn er schon einen Flugplan aufgegeben hat, dann sollte er auch in Deiner Departure-Liste erscheinen. Als CTR oder APP hast Du ansonsten keine Möglichkeit, den Flieger auszuwählen bzw. anzusprechen, denn Du weisst ja nicht wie sein Callsign lautet ;-)

Wenn er ohne Kontakt in Deinen Luftraum einfliegt, dann kannst Du <HOME> bzw. <POS1> drücken (ergibt ".contactme" in der Eingabezeile) und dann den Flieger anklicken. Er bekommt dann eine Private Nachricht geschickt, dass er sich bei Dir melden soll.

Im Tower- und Ground-Modus wird allerdings das Callsign immer angezeigt, auch wenn der Transponder auf Standby geschaltet ist. Dadurch wir quasi das "aus dem Fenster gucken" simuliert ;-)
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Christoph Winkler
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