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Piloten-Ecke Wie fliegt man richtig? (Verfahren, Phraseologie und mehr)

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Alt 2018-03-18, 17:28   #1 (permalink)
 
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Standard Zum Ausprobieren: Preflight Randomizator für Beladung und Callsign (Microsoft Excel)

Moin!

Habe gerade gemerkt, dass ich immer schon mal meinen in Excel-VBA programmierten "Preflight Randomizator" hier zum allgemeinen Ausprobieren zur Verfügung stellen wollte. Dies sei hiermit getan …

Ich versuche das Ganze auch ein wenig zu erläutern, einige Grundkenntnisse in Excel sollten aber vorhanden sein, und ein wenig Wissen über Beladungsplanung schadet auch nicht …

1. Funktionen

Der Randomizator dient dazu, vor der Flugplanung eine zufällige Beladung zu erzeugen.

Tatsächlich ist ja real bei der Flugplanung die endgültige Beladung noch gar nicht bekannt. Durch No-Shows ebenso wie durch Mitnahme von Wartelisten-Paxen, Dead-Head-Personal oder gar extremen Last-Minute-Buchern kann sich die Personenzahl an Bord kurzfristig noch ändern. Das Gleiche gilt für Gepäck und Fracht. Der Randomizator berücksichtigt dies, indem eine zweite, von der ersten leicht abweichende Beladung für das finale Loadsheet erstellt wird.

Und schließlich kennt am Ende doch niemand die tatsächliche Masse an Bord, da im Allgemeinen zwar Gepäck und Fracht, aber weder Paxe noch Crew gewogen werden. Auch die Kleinkinder haben am Ende ja doch eine Masse, auch wenn diese üblicherweise bei der Planung nicht weiter berücksichtigt wird. All dies kann mit Hilfe des Randomizators simuliert werden.

Da es zwar nicht thematisch, aber doch vom Ablauf der FLugvorbereitung naheliegend war, ist auch ein Zufallsgenerator für Flugnummern und Rufzeichen in den Randomizator integriert.

2. Installation

Der Randomizator basiert auf Excel 2007 mit VBA-Skripts (Makros). Ich bin halt Arzt und kann keine richtigen Programmiersprachen außer vielleicht noch ein wenig LUA für FSUIPC und LINDA (und Restkenntnisse in Pascal und Z80-Assembler …). Neuere Excel-Versionen sollten funktionieren, für ältere, insbesondere vor 2003 garantiere ich keine Kompabilität. Erst recht nicht für alternative Tabellenbearbeitungsprogramme. Wer gar keine Tabellenbearbeitung hat, wird den Randomizator nicht verwenden können.

Ich musste den Randomizator in eine ZIP-Datei packen, weil das Forum keine XLSM-Dateien (Excel mit Makros) als Anhang zulässt. Die Datei befindet sich im Anhang zu diesem Beitrag. Hier der direkte Download-Link:

http://board.vacc-sag.org/attachment...1&d=1521386372

Womit wir beim nächsten Thema wären: Bei den üblichen, allgemein empfohlenen Sicherheitseinstellungen wird der Randomizator nicht funktionieren, wenn er direkt aus dem Download-Verzeichnis heraus gestartet wird. Ihr müsst Excel erst davon überzeugen, die enthaltenen VBA-Skripte auszuführen.

Dazu ist es am einfachsten, wenn Excel so konfiguriert ist, dass es Dateien aus bestimmten, als "vertrauenswürdige Orte" bezeichneten Dateiordnern uneingeschränkt ausführt. Dann müsst Ihr den Randomizator nur in einen solchen Ordner kopieren und fertig. Dazu in den Excel-Optionen das Vertrauensstellungscenter aufrufen und dort die Vertrauenswürdigen Speicherorte bearbeiten.

Alternativ könnt Ihr ihn auch mit einem selbsterstellten Zertifikat signieren, wenn Ihr Euch damit auskennt.

Innerhalb des Randomizators ist zwar zunächst einiges ausgeblendet (und sollte auch bei der regulären Benutzung so bleiben), aber es ist nichts kennwortgeschützt, so dass sich jeder, der möchte, alles ansehen kann, insbesondere die aktiven Inhalte, um zu überprüfen, dass da kein Schadcode drin ist. Zur Sicherheit hier noch die Prüfsummen der XLSM-Datei (nicht des ZIP-Archives), um nachträgliche Manipulationen zu erschweren (wobei natürlich auch dieser Beitrag manipuliert werden kann …):

Code:
 Datei: Preflight Randomizator.xlsm
CRC-32: a45b2232
   MD4: 0aee114fdc6341d0ef26745d7fd5335d
   MD5: 4dda4f43977cb1349110ff1d2c0e29f2
 SHA-1: c5fa8722b984a67cc3a9ee8e26702d216149b799
Sobald Ihr es schafft, den Randomizator ohne Sicherheitswarnung bezüglich deaktivierter aktiver Inhalte zu öffnen, könnt Ihr ihn auch schon verwenden.

Achtung: Um unbeabsichtigte Änderungen der Originaldatei zu vermeiden, ist die Abfrage zum Speichern ungesicherter Veränderungen beim Schließen der Arbeitsmappe bzw. der ganzen Anwendung deaktiviert! Wenn Ihr also gemachte Änderungen dauerhaft speichern wollt, müsst Ihr das explizit tun und dürft Euch nicht darauf verlassen, dass Ihr am Ende noch daran erinnert werdet!

3. Bedienung

Nach dem Öffnen solltet Ihr etwa folgendes sehen:



Wie unschwer zu erkennen, ist der Arbeitsbereich in einen Eingabebereich links und einen Ergebnisbereich rechts geteilt. Der Druckbereich ist so voreingestellt, dass nur der Ergebnisbereich ausgedruckt wird.

3.1. Erzeugung einer zufälligen Beladung

Im Folgenden soll erläutert werden, wie eine zufällige Beladung erzeugt und interpretiert wird. Dazu müssen zunächst einige Vorgabewerte eingegeben werden.

Grundsätzlich sollte es übrigens egal sein, ob man in kg oder in lbs rechnet. Die von mir hinterlegten Vorgabewerte sind aber alle in kg.

3.1.1. Notwendige Angaben

Zunächst müssen die hellen Felder in den Spalten D und E befüllt werden:



D2, D3, D4, D5: Sitzkapazität in den einzelnen Beförderungsklassen.
D6, D7: Maximale Kapazität für Fracht und Post (TOPCAT handhabt das getrennt, warum auch immer).

D8, D9, D10: Hier werden die Standardmassen für Erwachsene, Kinder und Kleinkinder eingegeben.
E8, E9, E10: Hierhin sollen die Standardabweichung für die Werte in D8, D9 und D10.
D11: Standard-Gepäckmasse pro Pax.

D12: Wert zwischen 0 und 1, der die durchschnittliche Passagierauslastung bezogen auf die Gesamtsitzanzahl angibt.
D13, D14: Werte zwischen 0 und 1, die den Anteil der Kinder bzw. Kleinkinder bezogen auf die gesamte Passagieranzahl angeben.
D15, D16: Werte zwischen 0 und 1, die die durchschnittliche Auslastung der Kapazität für Fracht und Post bezogen auf die jeweilige Gesamtkapazität angeben.

D17: Masse der Besatzung. Hier sollten die entsprechenden Werte aus der Flugzeugkonfigurationsdatei des Flusis herangezogen werden. Einige Add-Ons weisen diese Masse separat aus (manche nur für die Cockpitcrew, manche nur für die Kabinencrew, manche beides zusammen), andere integrieren dies in die DOM.
D18: Trockenleermasse, mit oder ohne Crew-Masse, je nach D17.
D19, D20 und D21: ZFM (maximale Masse ohne Treibstoff), MTOM (maximale Startmasse) und MLM (maximale Landemasse).

Das hört sich erst einmal mühsam an, aber jetzt wird es viel einfacher:

Ganz oben befinden sich zwei Dropdown-Listen:



Mit der linken kann einfach ein Flugzeug in einer bestimmten Konfiguration ausgewählt werden, dann werden die Bereiche "AC Capacity" (D2 bis D7) und "AC Data, Limits" (D17 bis D21) automatisch befüllt. Mit der rechten können dann verschiedene Vorgabewerte für "Load Factors" und "Average Load" (D8 bis D16 sowie E8 bis E10) ausgewählt werden.

Auch wenn sich bei jeder Eingabe die Werte im Ergebnisbereich bereits ändern, sollte doch abschließend immer noch einmal auf den Button "Recalculate output with new random values" geklickt werden. Wenn einem die Werte gar nicht gefallen, kann man natürlich auch noch einmal neu berechnen, aber real muss ja auch jeder damit zurechtkommen, was einem vorgegeben wird … Ich mache das aber auch manchmal, wenn das Ergebnis so gar nicht zum simulierten Szenario passt (Charterflug mit Fussballfans und die Kiste ist halbleer, und davon sind die Hälfte Kinder …)

3.1.2. Interpretation der Ergebnisse



Ganz oben sind einfach noch einmal Flugzeugtyp und Beförderungsklassen-Konfiguration wiedergegeben, damit dies auch auf dem Ausdruck erscheint.

Der nächste, grüne Abschnitt ("PLANNING") enthält die Daten, die zur Flugplanung verwendet werden sollten. Diese werden also in PFPX, SimBrief oder was Ihr auch immer verwendet eingegeben.

In der 3. Zeile ("Pax Mass per class") stehen die Massen der Passagiere, aufgeteilt in die verschiedenen Beförderungsklassen, und deren Summe. Allerdings ist diese Aufteilung zum Zeitpunkt der Flugplanung noch nicht wirklich relevant.

In der 4. Zeile dann die Anzahl der Passagiere (Erwachsene, Kinder und Kleinkinder), deren Summe (Kleinkinder zählen üblicherweise nicht mit) sowie die Gesamt-Passagierauslastung des Fluges in Prozent.

In der 5. Zeile dann noch einmal die Anzahl der Paxe, jetzt aufgeteilt nach Beförderungsklassen, und deren gesamte Masse (L5 sollte also immer gleich L3 sein).

In der 6. Zeile dann der Planwert fürs Gepäck (berechnet aus der Pax-Anzahl) sowie die zufälligen Werte für Fracht und Post, dann die Summe aus diesen drei Werten und als letztes noch einmal die Summe nur aus Fracht und Post (da beispielsweise PFPX das nur in einem berücksichtigt, im Gegensatz zu TOPCAT aus derselben Softwareschmiede).

Dann in der 8. bis 10. Zeile in Spalte I die übernommenen Werte für MTOM und MLM sowie die maximal erlaubt Treibstoffmasse bei Landung (= MLM - ZFM).

Ebenfalls in den Zeilen 8 bis 10, jetzt in Spalte L dann die gesamte Payload (Paxe + Gepäck + Fracht + Post) sowie Crew-Masse und DOM (übernommene Werte aus D17 bzw. D18).

In der 11. Zeile dann die sich ergebende ZFM (Masse ohne Treibstoff) und die Differenz zur maximal zulässigen ZFM. Soviel zusätzliche Payload ist also noch erlaubt, vorbehaltlich natürlich, dass dann nicht MTOM oder MLW überschritten werden, aber das sagt Euch ja Euer Flugplanungsprogramm.

Der nächste, gelbe Abschnitt ("FINAL LOAD") enthält dann die leicht abweichenden Daten, die real erst nach Abschluss von Beladung und Boarding verfügbar sind, und Grundlage des Loadsheets sind. Wer TOPCAT verwendet, sollte also diese Daten in TOPCAT eingeben (bzw. bei Verwendung mit PFPX erst PFPX die Daten an TOPCAT senden lassen und dann in TOPCAT noch einmal die geänderten Werte an die Werte aus diesem Abschnitt anpassen). Ihr solltet Euch also im Prinzp erst nach Abschluss des simulierten Boardings näher mit diesen Werten befassen!

Die Anordnung und Interpretation der Werte ist exakt gleich wie im Abschnitt darüber. Neu ist lediglich die Angabe von "Total ZFM Difference Final ./. Planning" in I19. Hier wird die Differenz von ursprünglich geplanter und sich nun endgültig ergebender ZFM angezeigt. Ist dieser Wert negativ (grün), so ist das Flugzeug leichter als ursprünglich geplant und alles in Ordnung. Ist der Wert positiv (rot), so ist es schwerer. Nun muss der dadurch bedingte Treibstoffmehrverbrauch abgeschätzt werden und überlegt werden, ob das mit Hilfe des geplanten Extra-Fuels abgedeckt ist. Wenn nein, dann heißt es nun nachtanken (mit entsprechendem Aufwand). Üblicherweise ist die Betankung ja bereits abgeschlossen, wenn das Boarding beginnt, daher kann dann auch eine geringere Masse nicht in der Form berücksichtigt werden, dass man auch weniger Treibstoff als ursprünglich geplant mitnimmt.

Die ZFM aus diesem Abschnitt könnte dann auch ins FMC eingegeben werden, auch wenn die FMC-Programmierung vielleicht vorher schon abgeschlossen war.

Der letzte, orange Bereich ("DIVERGENCIES") enthält dann die Abweichungen, die sich aus vom Standard abweichenden Massen von Paxen (einschließlich Kleinkindern) und Crew ergeben und real keinem Beteiligten bekannt sein können. Da Gepäck, Fracht und Post ja gewogen werden, sollten sich hier keine Abweichungen ergeben.

In Zeile 20 steht die sich ergebende neue Payload sowie die Masse der Besatzung, dann die sich letztendlich ergebende ZFM und die Abweichung zum Wert im Abschnitt davor.

In Zeile 21 dann schließlich die Massen der Paxe aufgeteilt nach Beförderungsklassen und deren Summe (analog zu den Zeilen 3 bzw. 12) sowie die Abweichung von der Gesamtpaxmasse im Loadsheet.

Das Ganze ist so gedacht, dass man am besten die Werte für Crew-Masse (J20) und die Pax-Massen nach Beförderungsklasse (H21:K21) bzw. (je nach Möglichkeiten im Sim) gesamt (L21) direkt in den Sim eingibt und danach so schnell wie möglich wieder "vergisst".

3.2. Erzeugen einer zufällige Flugnummer bzw. Rufzeichens

Der Randomizator kann zufällig bis zu vierstellige Zeichenfolgen, entweder rein numerisch, oder alphanumerisch mit ein oder zwei Buchstaben erzeugen. An erster Stelle steht immer eine Ziffer, allerdings niemals eine Null. Alphanumerische Rufzeichen, die ein I oder ein O erhalten, werden zwar erzeugt, aber man sollte sich wegen der Verwechslungsgefahr mit 1 (eins) bzw. 0 (null) gut überlegen, ein solches zu verwenden. Daher werden entsprechende Rufzeichen in Rot angezeigt, und wenn man es nicht verwenden möchte, generiert man sich eben schnell ein neues.



In diesem Bereich des Randomizators kann durch Auswahl der entsprechenden Checkboxen festgelegt werden, welche "Formate" berücksichtigt werden sollen. Die vier kleinen Schaltflächen darunter wählen entsprechen ihrer Beschriftung bestimmte Checkboxen an bzw. ab.

Mit Click auf die Schaltfläche "Random Flight # / Callsign" wird dann entsprechend der Auswahl der Checkboxen ein Callsign erzeugt und ganz rechts unten in der Ecke (M22) angezeigt.

Es werden alle möglichen Rufzeichenkombinationen gleich häufig berücksichtigt (je nach Qualität des in Excel integrierten Zufallsgenerators). Bedenkt also, dass es bei Auswahl aller 9 Checkboxen 102.897 Möglichkeiten gibt und es daher sehr unwahrscheinlich ist, eines der 9 möglichen einstelligen Rufzeichen zu erhalten!



Wer von vornherein weiß, in welchem Format das Rufzeichen sein soll, braucht nicht erst eine einzelne Checkbox zu wählen, sondern kann durch Betätigen der entsprechenden Schaltfläche unten rechts sofort ein entsprechendes Rufzeichen erzeugen (diese neun Schaltflächen stammen noch aus der ersten Version des Rufzeichengenerators).

4. Anpassungen

4.1. Zufallsgenerator für Beladung

Durch Ändern dieser Werte kann das Verhalten des Zufallsgenerators für Beladung verändert werden. Das Ganze ist aber eher experimentell und daher nur kurz erläutert:



Im ersten Schritt berechnet der Randomizator die Gesamtzahl der Paxe sowie die Werte für Fracht und Post. Dies kann über LV beeinflusst werden.

Im zweiten Schritt werden die Paxe dann zufällig auf Altersstufen und Beförderungsklassen aufgeteilt. Dies kann mit QF und QV beeinflusst werden.

Im dritten Schritt werden dann die Abweichungen für "FINAL LOAD" berechnet. Dies wird mit Hilfe von FV gesteuert.

Für jede Berechnung gibt es einen Erwartungswert. Zum Beispiel ergibt sich dieser für die Gesamtanzahl der Paxe aus der gesamten Passagierkapazität (D2+D3+D4+D5) multipliziert mit der mittleren Auslastung (D12). Hier geht es nun um die Frage, wie weit der Randomizator die auszugebenden Werte um den jeweiligen Erwartungswert streut.

LV, QV und FV sollten größer als 2 sein. Höhere Werte bewirken eine schmalere Verteilung, also Ergebnisse, die durchschnittlich näher am Erwartungswert liegen. Niedrigere Werte bewirken eine größere Verteilungsbreite.

QF sollte größer als 1 sein. Hier ist es umgekehrt, größere Werte bewirken eine größere Verteilungsbreite, kleinere dagegen eine schmalere Verteilung.

Die "DIVERGENCIES" werden übrigens rein aus den in E8:E10 hinterlegten Standardabweichungen ermittelt und können nicht weiter beeinflusst werden (für Crew wird pauschal die gleiche Standardabweichung angenommen wie für erwachsene Paxe).

4.2. Änderung der in den Dropdown-Listen hinterlegten Standardwerte

Dazu gibt es zwei ausgeblendete Tabellenblätter ("Aircraft" bzw. "StdMass"), die dementsprechend zunächst eingeblendet werden müssen, anschließend muss der Blattschutz aufgehoben werden. Dann können nach Belieben Einträge geändert werden. Auch wenn nicht unbedingt notwendig, so empfehle ich doch, am Ende den Blattschutz wieder zu aktivieren und das Blatt auszublenden.

Der Aufbau und Inhalt der Datentabellen selbst ist hoffentlich selbsterklärend …

4.3. Löschen oder Hinzufügen neuer Einträge in die Dropdown-Listen

Dies ist etws kniffliger als das reine Bearbeiten (siehe 4.2). Die Dropdown-Listen müssen nämlich "wissen", aus welchen Bereichen der entsprechenden Tabellenblätter sie sich ihre Daten holen sollen, und bei zu sorglosem Ändern kann diese Zuordnung verloren gehen, und man hat beispielsweise leere Zeile am Ende oder die letzten Einträge werden gar nicht in der Liste angezeigt.

Ich empfehle daher dringend, die jeweils erste und letzte Datenzeile in den Tabellenblättern "Aircraft" bzw. "StdMass" nicht zu löschen (sollte man deren Daten nicht brauchen, dann schreibe/kopiere man einfach andere Daten in diese Zeilen), sondern immer nur zwischen diesen beiden Zeilen nicht benötigte Zeilen zu löschen, und ebenso auch immer nur zwischen diesen beiden Zeilen neue Zeilen einzufügen und niemals einfach am Ende neue Daten in eine noch leere Zeile schreiben. Dann sollte die genannte Zuordnung erhalten bleiben.

Sollte dann doch einmal das Unglück passiert sein und eine Dropdown-Liste zeigt nicht die richtigen Daten an, dann hilft nur noch eins: Man muss zunächst in Excel die Entwicklertools (zusätzliche Menüoption, welche standardmäßig nach Installation ausgeblendet ist) anzeigen, dann dort in den Entwurfsmodus gehen, die fehlerhafte Dropdown-Liste auswählen und deren Eigenschaften anzeigen. Dann kann mit Hilfe der Eigenschaft "ListFillRange" neu ausgewählt werden, woher die Liste ihre Daten beziehen soll.

Leider muss aber immer, das heißt nach jeder Änderung der Anzahl relevanter Datenzeilen, dann noch die "ListRows"-Eigenschaft der korrespondierenden Dropdown-Liste nach dem o.g. Verfahren angepasst werden.

Für diejenigen, die sich da ran trauen, nahezu unnötig zu sagen, aber zur Sicherheit dennoch: Natürlich muss vor jeder Änderung an den Dropdown-Listen der Blattschutz des Hauptarbeitsblattes aufgehoben werden. Bitte hinterher wieder aktivieren!

5. Support

Nicht wirklich. Ich habe das Ganze für den Eigengebrauch entwickelt, da funktioniert es wie es soll. Da inzwischen eine ganze Menge Arbeit drin steckt, liegt es natürlich nahe, andere daran teilhaben zu lassen. Ich stelle es daher zur Verfügung, so wie es ist, aber einen Support im eigentlichen Sinn werde ich nicht leisten können.

Kommentare und Feedback sind aber grundsätzlich gerne erwünscht! Verbesserungsvorschläge werde ich wohlwollend prüfen, ob ich sie auch im Eigengebrauch sinnvoll finde, und dann gegebenenfalls verwirklichen.

[EDIT: Angehängte Datei entfernt - neue Version jetzt in meinem Beitrag #4].
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Geändert von Jörg Dolgner (2018-04-17 um 14:25 Uhr) Grund: Angehängte Datei entfernt - neue Version jetzt in meinem Beitrag #4.
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Alt 2018-03-18, 18:17   #2 (permalink)
 
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Habe gerade gesehen, dass ich gar keinen Screenshot mit Resultaten dabei habe. Bitte sehr:



Und so sieht das ganze dann übrigens in der Druckvorschau aus:



Es wurden wirklich nur die beiden Dropdown-Listen betätigt, anschließend noch einmal die Sitzanzahl nachjustiert (8/44/32/213 ist die reale Konfiguration der Lufthansa-A346), per Schltfläche "ALL" alle Häkchen beim Rufzeichengenerator gesetzt und die beiden großen Schaltflächen betätigt. Geht alles innerhalb einer Minute!
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Alt 2018-04-08, 13:09   #3 (permalink)
 
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Neue Version, ich habe vor allem die Algorithmen zur Berechnung der finalen Beladung etwas überarbeitet.

Vorher war es oft so, dass bei Kindern und Kleinkindern oft größere Abweichungen zwischen geplanter und finaler Beladung waren als bei Erwachsenen, was wahrscheinlich nicht so ganz der Realität entsprechen dürfte. Das sollte aber jetzt nur noch sehr selten vorkommen.

PS: Da dies ein seit etwa 6 Jahren laufendes Projekt ist, an dem ich immer wieder mal minimale Veränderungen vornehme, werde ich nicht jede kleine Änderung hier wieder neu hochladen - bei so einer wie dieser natürlich schon. Allerdings gibt es auch kein Changelog.
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Geändert von Jörg Dolgner (2018-04-17 um 14:24 Uhr) Grund: Angehängte Datei entfernt - neue Version jetzt in meinem Beitrag #4.
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Alt 2018-04-17, 14:23   #4 (permalink)
 
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Moin!

Na, wer gehört zu den Menschen, die so lange auf "Recalculate" klicken, bis einem das Ergebnis "gefällt"?!?

Ich zumindest schon (zumindest manchmal) , sonst hätte ich nicht noch eine kleine Änderung dazu programmiert - wer von dieser Unsitte also auch betroffen ist, kann sich die neue Version herunterladen, für alle anderen hat sich nichts geändert.

Mit Hilfe von drei, hoffentlich selbsterklärenden Buttons kann jetzt auf der Output-Seite wahlweise der Planning-Abschnitt, der Final-Load-Abschnitt oder beides verdeckt werden (wobei es wenig Sinn macht, Planning zu verdecken und Final-Load zu sehen). Unter der Abdeckung laufen die Berechnungen ganz normal weiter.

Wenn beide Abschnitte verdeckt sind, werden beim Drucken auch zwei Seiten gedruckt, einmal nur der Planning-Abschnitt, und dann noch einmal eine Seite mit der gesamten Ausgabe. Wenn zumindest ein Abschnitt sichtbar ist, dann wird immer nur eine komplette Seite gedruckt.
Angehängte Dateien
Dateityp: zip Preflight Randomizator.zip (70,1 KB, 4x aufgerufen)
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Geändert von Jörg Dolgner (2018-04-17 um 14:56 Uhr)
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