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| Luftfahrt Allgemeine Infos und Plauderei rund um die Luftfahrt. |
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| | #21 (permalink) |
| Registriert seit: 2002-05-29 Alter: 33
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Machen wir uns nichts vor: Bis die neuen Technologien massenhaft bereitstehen, wird die Menschheit das restliche (förderbare) Öl und Gas zum grössten Teil verbrauchen. Wir können das nicht mehr ändern, wir können lediglich versuchen, diese fossilen Treibstoff so effizient wie möglich zu verbrauchen. Hoffentlich kriegen es die Wissenschaftler bald mit dem Fusionsreaktor geregelt! Es gibt eine ziemlich hohe Zahl von Kraftwerken, die kostbares Öl/Gas verbrennen, um Strom zu erzeugen und das im grossen Stil! Das ist Verschwendung!
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| | #22 (permalink) |
| Registriert seit: 2002-12-23 Ort: Hamburg
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... Hilfe Admin! Ich habe leichtsinnigerweise sofortige email-Benachrichtigung in diesem thread angeklickt und kriege das irgendwie nicht mehr weg - vielleicht geht's ja jetzt, nachdem ich (nur deswegen) nochmal geschrieben habe. Sorry wegen off topic... ... |
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| | #23 (permalink) |
| Registriert seit: 2005-10-02 Ort: Bad Abbach Alter: 31
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Hallo, den Aufruf, sich erstmal die Kompetenzen zu verschaffen, um dann etwas zur Lösung beitragen zu können, kann ich nur begrüßen. Viel Know-How auf diesem Gebiet stammt aus unserem Lande und es mangelt dennoch zu Hauf an entsprechend ausgebildetem Nachwuchs, leider.. Aber der These, dass das alles alleine der Markt regelt, muss ich schon widersprechen. Denn erstens gibt es ja bestehende Verknüpfungen zwischen Markt und Politik und zweitens gibt es Bereiche, in denen das Streben nach Gewinnmaximierung eben zu den falschen Entscheidungen führt, nämlich dann, wenn zunächst Jahrzehntelange Investitionen erforderlich sind, bevor sich etwas vielleicht einmal auszahlt. Das ist dann sogar 'ne Nummer zu groß für Risikokapital, so etwas muss eine (heute globale) Gesellschaft insgesamt leisten. Und die Motivation dazu muss aus mehr als kurzfristigen Renditeerwartungen bestehen. Um aber auf die Ursprungsfrage zurückzukommen - mein Vater hat immer gesagt "spare im Kleinen, dann kannst Du Dir im Großen was leisten". Das gilt auch hier - es wurde im Thread auch schon mehrmals gesagt: Wenn man da spart, wo man Leistung verbraten würde, die man gar nicht nutzt , braucht oder wertschätzt (unnötige Beleuchtung, womöglich noch mit Glühbirnen, 23° Raumtemperatur im Winter, Rechner ungenutzt laufen lassen usw.) dann kann man sich doch ab und zu auch mal etwas Emission "gönnen" - oder?
__________________ "Flasche leer! Schnauze voll!" - Schlucken vergessen?! |
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| | #25 (permalink) | |
| Registriert seit: 2007-05-28 Ort: Hessen
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| Zitat:
![]() Aber Spaß beiseite, diese ganzen "Spartipps", von wegen Licht immer ausschalten, keine Geräte im Standby, im Winter die Heizung auf 20°, etc pp. Ich persönlich muss da immer bescheiden lächeln, weil ich es von meinen Eltern nie anders gelernt habe. Das ist bei uns ein Teil der alltäglichen Haushaltsführung und die normalste Sache der Welt, den Wasserhahn nicht ständig laufen zu lassen, das Fenster nicht aufzumachen, solange die Heizung an ist usw und sofort... Das was jetzt neu "in Mode" kommt, ist bei uns schon immer der normale Alltag gewesen. Und gewöhnungsbedürftig ist an der Verhaltensweise auch nichts. Es regt ehrlichgesagt auf, wenn das Geld durch solche Lappalien einfach zum Fenster rausgeworfen wird. MfG PS: BTW: Hm, entweder ich hab in Physik nicht aufgepasst oder schon wieder alles vergessen Aber Energie ist nicht wie ein Glas Wasser, das immer leerer wird, weil man es austrinkt, Energie ist eher ein Umschütten von Wasser vom einen ins andere Glas.Ergo: Energie ist nichts greifbares, was verloren geht. Nur der Zustand der Energie ändert sich...
__________________ Wir sind das Ergebnis der Asymmetrie des Universums... Sozusagen die hässliche Unreinheit. Astrophysiker, dass die nicht total depressiv durch die Gegend laufen, frag ich mich heute noch. | |
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| | #26 (permalink) | |
| Registriert seit: 2006-12-17
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| Zitat:
![]() Nur darfst du natürlich nicht vergessen, dass das Problem mit Enthalpie und Enthropie im Endeffekt trotzdem da ist (Siehe Hauptsätze der Thermodynamik). | |
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| | #27 (permalink) |
| Registriert seit: 2007-05-28 Ort: Hessen
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Ob die wissen, dass alle schweren Elemente -und damit auch wir- aus dem Inneren von Sonnen stammen? Dann steht am nächsten Tag die dicke Schlagzeile "Die Erde ist eine Scheibe und wir sind alle Kinder der Sonne...was kommt als nächstes? Der Mond ist nicht aus Käse?!" Ja ja, die gute Kosmologie... xD
__________________ Wir sind das Ergebnis der Asymmetrie des Universums... Sozusagen die hässliche Unreinheit. Astrophysiker, dass die nicht total depressiv durch die Gegend laufen, frag ich mich heute noch. |
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| | #29 (permalink) |
| Registriert seit: 2004-02-18 Ort: Langen, Achim Alter: 20
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Ich bin ja mal gespannt, was der gute Obama, sollte er die Wahl in den USA denn wirklich gewinnen, so in Sachen Klimaschutz wirklich durchsetzen wird. Im Gegensatz zu den meisten Deutschen (!) habe ich von dem Konzept Obamas wenig Ahnung. Im Grunde nur das, was ich so nebenbei auf CNN aufschnappe. Weiß da einer mehr?
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| | #30 (permalink) |
| Registriert seit: 2006-01-26 Ort: Pressbaum Alter: 21
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In Sachen Umweltschutz könnte man wirklich bis in die Ewigkeit diskutieren/"brainstormen". Tatsache ist aber, dass vor allem in der Industrie so viel Energie in Produkte rein gekoffert wird, das ist gigantisch. Ein Beispiel aus meiner Berufspraxis als Inbetriebsetzer von Warmwalzwerken: Walzwerke/Stahlwerke sind nichts anderes als Energievernichtungsmaschinen mit Stahl als Abfallprodukt. Wenn Ihr ein Stück 1mm Blech in der Hand habt, dann könnt ihr euch wahrscheinlich nicht vorstellen was da an Energie drinnen steckt. Ehrlich gesagt kenne ich die genaue Bilanz nicht und ich will mir das auch gar nicht ausrechnen, weil ich genau weiß, dass mich das Ergebnis schockieren würde. Was noch hinzukommt ist, dass der die weltweite Stahlproduktion jährlich um mehrere Millionen Tonnen steigt (was wiederum meinen Arbeitsplatz sichert ).Natürlich gibt es viele Alternativen. Man muss halt immer eine Kosten/Nutzen Rechnung aufstellen, das ist leider so. Die Weltgesellschaft will halt immer Profit machen und schaut deshalb auf die Kosten und nicht auf den Nutzen. Man kann sagen was man will, der Kapitalismus funktioniert derzeit einfach, auch wenn die sozialen Ungerechtigkeiten immer mehr zunehmen. Ändern wird sich das erst dann wenn "der Hut brennt", wenn sich also erste chaosartige Zustände auf der Welt einstellen, die auf Umweltverschmutzung zurück zu führen sind. Erst dann wird man auf den Nutzen achten und die Kosten vernachlässigen. Ein weiteres Beispiel: Wasserstoff, ganz klar ein super Treibstoff, ohne Frage. Aber derzeit gibt es fast Null Infrastruktur dafür, sowohl was Produktion, Lagerung, Vertrieb und Gebrauch angeht. Wieso sollte eine Firma sich das also antun eine Infrastruktur aufzubauen und dads gesamte Kapital dafür aufzubrauchen. Die technologischen Probleme spielen da sicherlich auch eine sehr große Rolle, auch wenn diese wiederum von der Kosten/Nutzen Rechnung abgeleitet werden, aber derzeit sind soviele Parameter noch nicht erforscht/entwickelt, es wird noch seeehr lange dauern bis eine industrielle Revolution, ähnlich der Entwicklung der Dampfmaschine einhalten wird. Bitte beachtet, dass ich hier teilweise sehr ironisch geschrieben habe. Mein Motto zu diesem Thema: Das Leben genießen, aber die Zukunft beachten. Also nicht jeden gefahrenen km mit dem Auto hinterfragen, aber auch nicht Energie verpulvern ohne Ende. Wenn jeder ein klein Wenig auf seinen Energieverbrauch achtet, dann ist für's erste schon viel getan. |
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