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| Luftfahrt Allgemeine Infos und Plauderei rund um die Luftfahrt. |
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| | #11 (permalink) |
| Registriert seit: 2005-09-03 Ort: Nähe Dortmund Alter: 19
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| Damit bin ich im Bereich Umwelt nicht ganz einverstanden, Hauke. Die Option Ganz ist nicht machbar. Die Option gar nicht kann aber auf Dauer erhebliche Folgen haben. Ein Mittelweg ist da die beste Lösung.
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| | #12 (permalink) |
| Registriert seit: 2004-02-18 Ort: Langen, Achim Alter: 20
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Damit meine ich nicht "gar nicht mehr fahren / fliegen / was auch immer. Manche Menschen geben vor, Umweltbewusst zu leben, weil sie ja jetzt weniger Autofahren. Rauchen aber trotzdem und fliegen drei mal im Jahr in den Urlaub. Andere streichen der Umwelt zu Liebe den Urlaub, aber fahren drei Autos, die alle 15 Liter verbrauchen. Es geht eben um dieses Scheinheilige und im Grunde geht es den meisten um entstehende Kosten, weil die Energiepreise steigen. Diese große Contra CO2 Offensive von ProSieben war zwar ganz nett. Aber die meisten freuen sich mehr darüber, dass sie nun wissen, wie man kosten sparen kann, weil man weniger Energie verbraucht und nicht, weil man der Umwelt was Gutes tut. Als Industrienation ist Deutschland natürlich bei den Austößen ziemlich weit oben dabei, aber es gibt andere Länder, z.B. die USA, die sich einfach so über alle Austoßlimits hinwegsetzen können und nichts passiert. Den Sprit gibt es da spotbillig. Die Meckern trotzdem, denn auch da wird er teurer. Aber für deutsche Verhältnisse quasi immer noch fast geschenkt. Das sind die eigentlichen Problemländer. Nicht wir. Zu guter letzt muss man auch immer wieder festhalten, auf was für einen Niveau wir uns eigentlich beklagen. Ich komme gerade vom Griechen, das war nicht günstig, ich bin mit dem Auto hingefahren. Die Strecke wäre locker mit dem Fahrrad machbar gewesen, aber es hat geregnet. Also Auto. Klar, purer Luxus im Grunde. Der Raucherbereich war voll, bei immer steigenden Zigarettenpreisen. Generell war das Restaurant rappelvoll und überall gingen die 50€ Scheine über den Tisch. Die Leute fliegen oder fahren in den Urlaub und an den Kassen in Läden sehe ich unendlich viel Kitsch und Kleinkram, den eigentlich keiner braucht. Wenn man überlegt, was wir eigenltich alles weglassen KÖNNTEN, würden die steigenden Preise gar nicht mal so stören. Ich selber denke mir aber z.B. auch: Ich gehe sehr sehr viel arbeiten und die arbeit ist auch ziemlich anstrengend. Dafür habe ich aber am Ende des Monats auch genug Geld auf dem Konto, um mir einen gewissen Luxus leisten zu können. Ich mecker aber nicht, wenn er teuer wird, weil es eben nur ein Luxus ist. Wenn ich es nicht bezahlen kann, lass ich es. *tief luft hol* So, jetzt habe ich mir mal den Frust von der Seele geredet *g* Ich find das aber einer interessante Diskussion, auch wenn es sich etwas vom Threadtitel entfernt
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| | #13 (permalink) | |
| Registriert seit: 2002-12-23 Ort: Hamburg
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| Zitat:
Nee, die Rindviecher produzieren kein CO², sondern pupsen Methan. Das wiederum ist um ein Vielfaches klimaschädlicher als CO² | |
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| | #14 (permalink) |
| Registriert seit: 2002-05-29 Alter: 33
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Deswegen an alle: Ab sofort "die Luft" anhalten, ihr seid extreme Klimaschädlinge, ihr Schweinchen! Keine Zwiebeln und andere blähende Lebensmittel mehr essen |
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| | #15 (permalink) |
| Registriert seit: 2005-09-03 Ort: Nähe Dortmund Alter: 19
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blähende Lebensmittel LOL Guten Hunger^^@Claus Das sind keine Viecher, sondern wie wir Menschen einfach nur ein "Genetischer Müllhaufen"
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| | #19 (permalink) |
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Diese Diskussion ist interessant. Meiner bescheidenen Meinung nach, kann die Lösung sowieso nicht lauten, weniger zu fahren oder mit bestimmten Verkehrsmitteln nicht mehr zu fahren/fliegen. Die Lösung muss vielmehr durch die fortschreitende Wissenschaft und Technik gefunden und wettbewerbsfähig gemacht werden. Hauke hat mit seiner ökonomischen Theorie der Ökologie schon ganz recht. Was in unserer Gesellschaftsordnung zählt, ist das Geld! Das ist auch gar nicht verwerflich, sondern ist das, was eben funktioniert und als Tatsache zu akzeptieren ist (es sei denn, es fällt jemandem etwas besseres ein). Wer der Umwelt wirklich Gutes tun möchte, der sollte sich also daran machen und fleißig Physik, Bio und/oder Chemie studieren, um dann an neuen umweltschonenderen Energieerzeugungsmöglichkeiten und Antrieben zu arbeiten, die den jetzt bekannten eine echte Konkurrenz bieten können, da sie mindestens genauso leistungsfähig bei gleichen oder günstigeren Kosten sind. Wenn es ein solches Ergebnis gibt, wird der Markt es regeln, dass sich diese Form der Energieerzeugung bzw. des Antriebs auch durchsetzt. Die Öllobby mag das dann kurzfristig noch unterwandern können, aber nicht auf Dauer. Wenn es einen Antrieb gibt, der z.B. nur Wasser und O2 ausstößt und der kostengünstiger und genauso leistungsfähig ist, wie der Antrieb mit Kerosin, wird innerhalb kürzester Zeit kein Flugzeug mehr mit Kerosin betrieben. Das gleiche gilt für die Autos. Und dann hat es sich auch ganz schnell mit der Öllobby erledigt. Das Motto lautet also nicht "Laufen für die Umwelt", sondern "Forschen für die Umwelt". Natürlich kann man in der Zwischenzeit versuchen, Einsparungen an Emissionen vorzunehmen. Aber das wird nicht die große benötigte Änderung bringen, sondern nur eine Schadensbegrenzung darstellen können. |
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| | #20 (permalink) | ||
| Registriert seit: 2006-12-17
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| Zitat:
Zitat:
Ein Beispiel dafür sind doch gerade im Luftverkehr in Europa die Zerfledderung des Luftraums, das kostet ungemein Zeit, ebenso sieht es doch im Straßenverkehr aus, würde man mit technischen Hilfen den Verkehrsfluss optimieren, könnte man bei einer Erhöhung der Durchschnittsgeschwindigkeit dennoch den Verbrauch senken. Wenn man an Prozessoren in PCs denkt, die sind heute meistens in der Leistungsaufnahme gedrosselt, wenn sie weniger rechnen, all das sind Dinge bei denen man tatsächlich weniger Energie verbraucht/verbrauchen würde. Natürlich wäre es schön, eine unerschöpfliche Energiequelle zu haben, die keinerlei Nebenwirkungen hat, aber bis es soweit ist, muss man an allen Schrauben drehen. | ||
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