Hi, als Eishockeyfan fliege ich "gleich" so ca. 9:50 lcl in Tegel ab nach Köln zum DEL PlayOff Final zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haien. Eishockey Fans oder einfach welche die Lust haben können ja mitfliegen oder mich/uns im sag tv begleiten.
Zitat:
|
Zitat von Quelle: [url www.del.org][/url] Eisbären nach Achterbahn-Sieg heiß auf den Titel - Haie zeigen Zähne
Kapitän Steve Walker entlud seine angestaute Anspannung nach seinem Siegtreffer in der dramatischen Schlussphase mit einem wuchtigen Sprung an die Plexiglasscheibe, doch auch etwas später wirkte der Kapitän der Eisbären Berlin noch wie aufgedreht. „So ein verrücktes Spiel habe ich noch nicht erlebt“, sagte der 35 Jahre alte Kanadier nach dem an Spannung kaum zu überbietenden 4:3-Sieg gegen die Kölner Haie im dritten Play-off-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL): „Jetzt haben wir die große Chance, in Köln zu gewinnen und Meister zu werden.“
Die Berliner liegen in der best-of-five-Serie mit 2:1 in Führung. Mit einem Erfolg am Sonntag (14.30 Uhr/live bei Premiere) in der bereits mit 18.500 Zuschauern ausverkauften Kölnarena gegen den achtmaligen Meister vom Rhein kann der Pokalsieger zum dritten Mal nach 2005 und 2006 den begehrten Silberpokal entgegennehmen und das erste Double der Vereinsgeschichte perfekt machen.
Doch die Haie geben sich noch lange nicht geschlagen und zeigen Zähne. „Wir gehen erhobenen Hauptes ins nächste Match und werden alles dafür tun, um die Serie noch zu drehen“, meinte Verteidiger Mirko Lüdemann. Zumindest die Statistik spricht für Köln: 12 Mal in Folge gewann der Vorrundendritte zuletzt vor eigenem Publikum, überhaupt gab es in den Play-offs seit dem Halbfinale ausschließlich Heimsiege.
Daher rechnet Haie-Coach Doug Mason auch fest mit einer Rückkehr nach Berlin für ein fünftes und entscheidendes Spiel. „Wir werden dafür sorgen, dass Berlin einen richtigen Abschied vom Wellblechpalast bekommt.“ Das altehrwürdige Domizil der Eisbären weicht in der kommenden Saison einer 150 Millionen Euro teuren Multifunktions-Arena, doch am Freitag erlebten 4.695 Zuschauer (darunter auch Bundestrainer Uwe Krupp) noch einmal eine unvergessliche emotionale Achterbahnfahrt.
Die Eisbären gingen zunächst durch Treffer von Andre Rankel (10.) und Constantin Braun (16.) verdient in Führung, ehe Bryan Adams (33.) und Stephane Julien (39.) für die immer stärker werdenden Gäste ausglichen. Das 3:2 für Berlin in der 57. Minute durch Felski in seinem 700. DEL-Spiel sah bereits wie die Entscheidung aus, doch der erneute Konter der Kölner ließ nicht lange auf sich warten.
Nach einer Bankstrafe für Walker wegen Spielverzögerung nahm Kölns Trainer Doug Mason den starken Nationaltorhüter Robert Müller zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und wurde belohnt: Erneut Julien erzielte 46 Sekunden vor Schluss im 6:4-Überzahlspiel das 3:3. Doch nur 15 Sekunden später drückte der von der Strafbank zurück aufs Eis gekehrte Walker den Puck mit Wut im Bauch und letzten Energiereserven zum Endstand über die Linie.
„Wenn man im Finale steht, kann man kräftemäßig immer noch eine Schippe drauflegen“, erklärte Walker, der mit angerissenem Kreuzband spielte und bereits zum Auftakt der Serie den entscheidenden 3:2-Siegtreffer erzielt hatte. Trainer Don Jackson sprach voller Stolz über seinen Star: „Große Spieler machen in großen Spielen den Unterschied aus.“ (bs/sid)
|
Auch werde ich einen rückflug fliegen. Flugzeug 738