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| Piloten-Ecke Wie fliegt man richtig? (Verfahren, Phraseologie und mehr) |
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| | #1 (permalink) |
| Registriert seit: 2008-07-12 Ort: Münster(Am Pflichtmeldepunkt Echo von Frankfurt genau)
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Hi Piloten, bitte jetzt nicht wundern...da flieg ich undflieg ich und weiß einfach nicht was eigentlich der Pilot-Heat-knopf soll.Man muss ihn immer einschalten,das ist klar,aber für was ist der?? Der der Licht ins Dunkel bringen kann,der schreibe mir Danke Tobias
__________________ Viele Grüße aus dem"kleenen"Münster "Wer viel liest,der weiß mehr.Wer mehr weiß,der weiß mehr nicht!!!" |
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| | #2 (permalink) |
| Registriert seit: 2007-01-03 Ort: Steinbach / 1nm nördlich von N (EDDF) Alter: 20
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Hier die Erklärung von Wikipedia... (an die Könner und Wissenden, bitte nicht schlagen, dass ich wiki benutzt hab) Fahrtmesser alla Wikipedia ^^ dort findest du im 2. Absatz das, was du wissen solltest... Aber kurz zusammen gefasst: Pitot = Staurohr Pitot-Heat = Staurohrheizung warum? Wenn staurohr vereist = Speedanzeige futsch = Schlecht |
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| | #3 (permalink) |
| Registriert seit: 2005-08-30 Ort: Köln
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Das heißt "Pitot", nicht "Pilot". Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pitotrohr Die Heizung für das Pitot-Rohr verhindert Vereisung, und damit Zusetzung des Rohrs. Zu den Folgen einer Verstopfung, siehe obigen Wikipedia Artikel.
__________________ Hocherfreut, Statler Leadership is action, not position. -- Donald H. McGannon How to ride a dead horse: http://www.bpic.co.uk/articles/deadhorse.htm Geändert von Daniel Rösen (2008-09-19 um 09:19 Uhr) Grund: bessere Erklärung URL |
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| | #4 (permalink) |
| Registriert seit: 2008-03-09 Ort: Kettenhausen Alter: 13
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| Diesen Fehler habe ich auch immer gemacht. Sind aber auch die ähnlichsten Wörter: Pilot und Pitot. Allerdings muss ich den Vorrednern zustimmen. Damit aktivierst du die Staurohrheizung. Sitzt du zum Beispiel in einer CRJ 700 und fliegst bei miesem Wetter, "wackelt" dein Geschwindigkeitsband manchmal ziemlich oder fällt ganz aus. Das verhinderst du damit. ![]() Daniel
__________________ ![]() mit: Cessna 172 SP als D-EGED und D-EDBE und mit: Cessna 152 als D-EGED bald mit: Pilatus PC12!!!! |
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| | #5 (permalink) | |
| VACC-SAG Staff Registriert seit: 2006-03-08 Ort: Aachen Alter: 24
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| Zitat:
__________________ ATC-TD Deputy|ATC-TD Prüfer|Mentor EDLL-RG|Euroscope Beta-Tester | |
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| | #6 (permalink) |
| Registriert seit: 2008-03-09 Ort: Kettenhausen Alter: 13
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Hallo, jaja, ich weiß! Ich meine nur, dass ohne diesen aktivierten Pitoten das Speed-Band oft hin und her wackelt. ![]() Daniel
__________________ ![]() mit: Cessna 172 SP als D-EGED und D-EDBE und mit: Cessna 152 als D-EGED bald mit: Pilatus PC12!!!! |
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| | #7 (permalink) |
| Registriert seit: 2007-05-28 Ort: Hessen
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Gleich dazu noch die Frage, wann sollte man denn den Heater einschalten? Gibt's da eine Grundregel? Ich habe mal was von +5°C gehört... MfG
__________________ FSX failed...| back to the roots // vorerst: D-IABA Piper PA-31T IIXL 620 Cheyenne |
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| | #8 (permalink) |
| Registriert seit: 2008-04-20
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ich glaube, dass die angezeigte Geschwindigkeit nicht mal wackeln müsste. Sie könnte schlicht und einfach falsch sein. Denke da an Birgen Air. Da waren es wohl Bienen, aber Eis dürfte ja ähnlich den Kanal einschnüren oder? An einer Faustregel wäre ich auch interessiert. Oder am besten immer anlassen? Spräche da was dagegen? |
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| | #9 (permalink) |
| Registriert seit: 2008-08-07 Ort: Moskau, Russland Alter: 24
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Das "Wackeln" des Speedtapes hat nix mit dem zugestopften Pitot-Rohr zu tun. Dieses Wackeln entsteht bei Turbulenzen. Was die Faustregel gilt, so gibt es keine: man muss es im Manual bzw. den Checklisten der Maschine finden. Bei den Jets muss man die Heizung waehrend des ganzen Fluges eingeschaltet haben. Eine Faustregel gibt's fuer Anti-Ice (obwohl das eigentlich auch keine Faustregel ist, sondern eine explizite Forderung des Manuals oder der Company Procedures): die Temperatur zwischen +10 und -40 und sichtbare Niederschlaege.
__________________ Michael Peregudov Leipzig Air (LHA) Chefpilot Gruppenflüge und VATSIM-Events, Senior Kapitän |
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| | #10 (permalink) |
| Registriert seit: 2002-10-23 Ort: EDFC - Aschaffenburg Alter: 40
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Moinsen, also zur Eisbildung braucht man 2 Faktoren - a) Wasser und b) Kälte Da wir uns in der Luft befinden, kommt unser Wasser für das Eis aus der vorhandenen Luftfeuchtigkeit. In Wolken/Nebel herrscht z.B. eine rel. Luftfeuchtigkeit von 100%. Hinzu kommt das die Luft mit zunehmender Temperatur mehr Wasser aufnehmen kann. Wird eine warme Luft abgekühlt, so kondensiert das Wasser, welches die kalte Luft nicht mehr aufnehmen kann. Das Prinzip findet sich z.B. in den Klimaanlagen (Kondenswasser) oder bei der Wolkenbildung. Betrachten wir uns dann mal den Faktor Temperatur. Wir alle kennen den unterschied zwischen gemessener Temperatur und anliegender Temperatur. (z.B. Das man friert wenn man aus 24° warmen Wasser in 30° warme Luft kommt). Ebenso kühlt eine bewegte Luft mehr ab, wie unbewegte Luft - Das Prinzip nennt sich Verdunstungskälte. Je höher die Strömungsgeschwindigkeit, desto höher die mögliche Verdunstungskälte. Somit kann in feuchter und bewegter Luft auch Außentemperaturen von deutlich über dem Gefrierpunkt Eis erzeugen. Da gerade schon geringe Störung am Staudruckmesser eine Auswirkung auf die angezeigte Geschwindigkeit haben (und vor allem wird in real die Nadel nicht auf Null fallen wie FS). So wird bei einem verstopfter Staudruckmesser der Pitotdruck nicht verändert (mehr oder weniger an Speed werden nicht angezeigt) dafür werden aber Veränderung am Staticport (Druck) angezeigt. Zu den allgemeinen Sicherheitsempfehlung gilt es deshalb bei jedem Wetter im Flug die Staudruckrohrheizung zu verwenden. Ähnlich gravierend ist die Vergasereisung, die gerade bei geringen Schiebeöffnungen sehr Eisanfällig ist. So ist insbesondere im Sink-, bzw. Landeanflug die Vergaserheizung bei Saugmotoren obligatorisch.
__________________ Horst Klement Member des PilotsTraining Deparment ---> Wenn du Hilfe benötigst - just call |
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