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Euroscope Ein Radarclient mit vielen Features von europäischen ATC-Konsolen

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Alt 2007-08-16, 20:29   #21 (permalink)
 
Benutzerbild von Andreas Klein
 
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Das ist nur eine Krücke... schade, die restlichen Sachen lasen sich recht gut.
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Euroscope
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Alt 2007-08-16, 20:33   #22 (permalink)
 
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Das Problem ist, dass Euroscope keine Fenster sondern nur Vollbilder unterstützt. Man kann pro Monitor ein "Fenster" öffnen. Das an sich wäre noch nicht so schlimm, wenn das Profilsystem besser funktionieren würde als es tut. So bleibt abzuwarten wie es sich in der Praxis schlägt und was wir in folgenden Versionen für Verbesserungen erwarten können.
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Gruß, Stephan
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Alt 2007-08-17, 11:29   #23 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von Markus Meisdrock Beitrag anzeigen
Wozu brauchst du mehrere Fenster, du kannst doch sehr schnell zwischen vordefinierten TWR, APP und CTR Modi hin und her switchen. Sehe ich nicht als Problem, eher als Verbesserung für mur einen Monitor.
Ich will ja nicht switchen, sondern mehrere Fenster nebeneinander auf einen Blick sehen können. So, dass ich auf einen Blick z.B. das GND-layout und den TWR_Airspace sehe (Beispielszenario: Ein Flieger im Anflug, einer rollt zum Holdingpoint. Ich muss parallel überwachen können, ob der wirklich am Holdingpoint stehen bleibt und ob ich dem anderen ggbf. noch ein go-around geben kann oder ob ich den departure noch für einen immediate freigeben kann - dazu muss ich alles gleichzeitig im Blick haben können, das big picture und das detailed).
Wenn sich das mit proxy gut machen lässt, käme es auf einen Versuch an - noch habe ich keine Ahnung wie sowas geht (was schonwieder ein Manko ist, dass ich mich erst wieder um sowas wie proxy kümmern muss, wovon ich bisher nur ne ungefähre Vorstellung habe, wie das genau funktioniert, obwohl ich mit Computern nicht gerade auf Kriegsfuß stehe).
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Geändert von Andre Helm (2007-08-17 um 11:31 Uhr)
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Alt 2007-08-17, 11:35   #24 (permalink)
 
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Zitat:
noch habe ich keine Ahnung wie sowas geht
Wenigstens darüber musst du dir keine Sorgen machen. Das ist mit ES watscheneinfach.
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Clemens Moritz
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Alt 2007-08-17, 11:49   #25 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von Clemens Moritz Beitrag anzeigen
Wenigstens darüber musst du dir keine Sorgen machen. Das ist mit ES watscheneinfach.
...na denn ...bleibt nur noch das Speedproblem.
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Alt 2007-08-17, 15:37   #26 (permalink)
 
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Tja, da das Speedproblem wohl was mit der Größe des Sectorfiles zu tun hat, wäre es doch am Besten, das Sectorfile so klein wie nur möglich zu halten.
Ich denke da an z.B. Fixes und VORs (weit) außerhalb der eigenen FIR.
Z.B. haben wir in der EDLL-FIR ein Groundlayout von EDDF, EDFH, EDDS und ETAR im Sectorfile - find ich persönlich etwas schwachsinnig, aber bei VRC machts ja nix. Für ES wär das so ein Kandidat...
Meine Erfahrung ist aber auch, dass die Low/High Airways, die die eigene FIR nicht einmal streifen zugleich extremst Geschwindigkeit beim herumzoomen kosten. Da wäre ich für eine Lösung in der Richtung, dass man einen Airway in bzw. aus die/der FIR nur bis zum nächsten Waypoint weiterführt. Wenn das denn 1. möglich und 2. sinnvoll ist - ich hab noch nicht aufm Center gesessen, also sagts mir, wenn das Mist ist

Schöne Grüße
Jannis
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Alt 2007-08-17, 16:29   #27 (permalink)
 
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Also ich muss sagen mit dem FIR Wien Sectorfile gibts wenig Probleme. Ein paar kleine Anpassungen waren notwendig, aber es läuft noch einwandfrei mit VRC.
Auch Geschwindigkeits-mäßig habe ich kein Problem und das obwohl die MRVA und Gnd GEOs für unsere Länderflughäfen und einige kleinere Plätze inkludiert sind. Ich habe allerdings nur ausgewählte Fixes und keine Airways eingeblendet.

Wie sieht das bei den Leuten aus, die Geschwindigkeitsprobleme haben? Habt ihr sehr aufwendige GEOs? (Ich hab' zum Beispiel zuletzt Stuttgart gesehen, wo anscheinend die Lampen an den Taxiways eingezeichnet wurden...) Wie viele Airways und Fixes habt ihr eingeblendet?
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Clemens Moritz
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Alt 2007-08-17, 16:52   #28 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von Jannis Wiese Beitrag anzeigen
Tja, da das Speedproblem wohl was mit der Größe des Sectorfiles zu tun hat
Hast Du das verifiziert, oder stellst Du hier nur eine Spekulation als quasi-Fakt dar?

Abgesehen davon sind unsere Sectorfiles schon massiv verschlankt. Der Trend geht wenn überhaupt eher hin in Richtung "ein Sektorfile für alle" als noch mehr Sectorfile-Magersucht. Dann muß die Software halt optimiert werden.
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Statler

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Geändert von Daniel Rösen (2007-08-17 um 16:54 Uhr)
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Alt 2007-08-17, 17:09   #29 (permalink)
 
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Die Aussage ist falsch. Verifiziert ist, dass die Größe vom Sektorfile selbst keine Auswirkung zu haben scheint. Die Probleme tauchen erst auf, sobald man sich Sachen anzeigen lässt. Das wird aber insbesondere bei so komplexen Groundlayouts wie das neue von EDDS zum Problem.

Ich kann entweder GEO ganz abschalten, oder ganz aktivieren. Da kann man nicht mehr unterteilen. Ausnahme: fehlerhafte Farbdefinitionen. Weist man einem Datensatz einen Farbcode zu, der im Sectorfile nicht existiert, wird er unter GEO separat angezeigt. Das ist aber auch keine Lösung, zum einen weil es ein Fehler ist, zum anderen weil man dann jede einzelne Zeile separat ein- bzw. ausblenden kann und muss.

Die Lösung muss also irgendwo dort liegen, dass man die Sektorfiles im Quelltext so aufteilt, dass man die Möglichkeit hat die zu rechenintensiven Sachen ausgeblendet zu lassen, und so aufwendige Groundlayouts wie das von EDDS können dann eben immer nur in externen Files genutzt werden.

Wenn man aber sowieso von zwei unterschiedlichen Dateiformaten ausgehen muss (sct/sct2), reden wir eigentlich gar nicht mehr von der Kompatibilität ES zu VRC sondern vielmehr von ES zu ASRC. Will man also Sectorfiles haben, die in ES und in ASRC nutzbar sind, können die Files groß werden, solange die Möglichkeit besteht und genutzt wird, nicht einfach alles einzublenden. Ist man auch da bereit auf unterschiedliche Files zurückzugreifen, könnte man das ES-File noch deutlich verkleinern, indem man SIDs, STARs, Sektorgrenzen, vermutlich sogar Airways komplett aus dem Sectorfile entfernt. Das hab ich bisher noch nicht getestet und verglichen, werd ich aber irgendwann demnächst noch tun.

Einer Sache bin ich mir aber inzwischen relativ sicher: die Lösung für EDFF wird so aussehen, dass ins CTR-File alles inklusive Groundlayouts rein muss. Ob das was am Ende rauskommt dann noch ASRC-kompatibel sein wird oder nicht, das wird sich noch zeigen müssen. Ich hab mir jetzt zwar noch ein separates File mit den Groundlayouts gemacht, so dass man theoretisch mit einem Radarscope und dem CTR-File, und einem weiteren mit den Groundlayouts arbeiten können müsste. In der Praxis scheint das Profilsystem aber so schlecht mit verschiedenen Sectorfiles und unterschiedlichen Profilen zu funktionieren, dass das wohl nicht die Lösung sein kann.
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Gruß, Stephan
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Alt 2007-10-09, 10:56   #30 (permalink)
 
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Also,
nachdem ich nun seit einiger Zeit auf verschiedenen Bodenpostitionen (DEL bis TWR davon mind. auch einmal bei relativ viel traffic) mit ES controlled habe, stelle ich fest - das Ding ist gut! Ich bin umgestiegen und bemerke, dass ich kein Interesse daran habe, wieder zu VRC zurück zu gehen.
Wenn man sich ersteinmal durch die verschiedenen Optionen durchgehangelt hat und weiß, wo was einzustellen ist, und wenn man dann auch noch einigermaßen kapiert hat, wo wann was gespeichert wird, dann ist ES auch gar nicht so kompliziert, wie es bei den ersten paar Versuchen scheint.
Hier ein paar Dinge, die mir so gut gefallen, dass sie mich dazu bewegen, bei ES zu bleiben:
  • Vor allem für die Aufgaben bei der DEL ist es ein großer Vorteil, dass man die Flieger alle oben Links (bei entsprechend richtiger aktiv-Schaltung der Runways) gelistet sieht, sobald diese einen Flugplan gesendet haben. Ein einziger Klick auf diesen Flieger in der Liste oder bei entsprechender Konfiguration des Data-Tags auf ein dortiges Symbol öffnet den Flight-Plan-Manager. Die Strip-Bay von VRC war nett, aber lief sehr schnell über, so dass man dort bei viel traffic überhaupt keinen Überblick mehr hatte. Schade ist, dass man bei ES den Flight-Strip nach Einblendung mittels F6 nicht vollständig editieren kann, sondern gezwungen ist über den Flight-Plan-Manager zu gehen, der in der Zeit dann alles andere mehr oder weniger blockiert. Dies habe ich dem Enwickler aber auch schon mitgeteilt.
  • Im Flight-Plan-Manager findet sich der nächste Vorteil, denn man sieht dort sofort im unteren Teil, ob die gefiledte Route funktioniert oder nicht.
  • Auch im übrigen ist die Liste der Flights für den aktiven Airport oben links interessant, da sie die Inbounds mit Entfernung zum Airport anzeigt, so dass man einen Überblick über den zu erwartenden Traffic hat, ohne auf Fremdprogramme zurückgreifen zu müssen.
  • Oben erwähnte features machen es grundsätzlich (Ausnahmen gibts natürlich immer) entbehrlich auf Fremdprogramme (VATRoute, ServInfo/DLMN) zurückgreifen zu müssen.
  • Die Sache mit der ATIS ist aus meiner Sicht (aber auch das mag sich nach längerem Training und Konfigurationsaufwand noch ändern) etwas umständlicher als bei VRC. ABER: Es steckt darin auf jeden Fall das Potenzial, die gesamte Voice&Text-ATIS vollständig zu automatisieren (wer das nicht mag, kann ja weiterhin selber sprechen )! Entsprechende Vorschläge sind bereits in der Diskussion.
  • Auch für Besitzer "alter Kisten" ist es nun möglich, mit zwei oder mehr Monitoren zu arbeiten! Für mich ein Riesenvorteil! Es werden also nicht mehr länger zwei Grafikkarten bzw. Grafikkarten mit zwei Ausgängen benötigt (aber natürlich zwei Rechner - diese können allerdings älteren Baujahrs sein!).
  • Wenn aus meiner Sicht auch misslich, so habe ich mich dennoch damit abgefunden, nicht mehrere Scope-Fensterchen gleichzeitig auf einem Monitor darstellen zu können und stelle für die Bodenpositionen fest, dass ich es nach einiger Gewöhnung nun auch gar nicht mehr so sehr vermisse. Die nun tadellose Geschwindigkeit beim Zoomen, die Möglichkeit des Betriebes zweier Monitore, die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Scope-Layouts mit einem Tastendruck hin- und herzuschalten, machen den Nachteil weitgehend wieder wett (wenn auch nicht ganz).
  • Wie eben erwähnt, ist an der Gesamtperformance nicht mehr allzu viel auszusetzen. Die Geschwindigkeitsprobleme der Vorversion tauchen bei mir in der final version nicht mehr auf. Einzig beim Ändern dessen, was auf dem Scope angezeigt werden soll (nach Auswählen im entsprechenden Menu), treten noch etwas störende Verzögerungen auf.
  • Sehr angenehm ist, dass beim login sofort die korrekte Frequenz aktiv geschaltet und eingeloggt wird. Dadurch ist man bei etwaigem Neustart extrem schnell wieder on air.
  • Für mich ist es auch angenehm, dass die Aliases aufgelöst werden! Man sieht vorher, was man sendet und kann den Text auch noch editieren.
  • Die Data-Tags lassen sich sehr individuell anpassen.
  • Für die Bodenpositionen zwar nicht allzu interessant - für die höheren Luftschichten aber sicherlich: die Möglichkeit, die Route auf dem Scope mit entsprechenden ETAs an den Fixen mit einem Klick ein/auszublenden.

Diese Liste zeigt vor allem die Vorteile auf, ohne dabei Vollständigkeit zu beanspruchen. Sicher gibt es auch ein paar Nachteile, wobei es bei mir so war, dass sich einige davon nach längerer Gewöhnung einfach nur als Gewöhnungssache erwiesen haben und nun als gar nicht mehr so gravierend empfunden werden. Aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile.
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